Los Santos
| Los Santos | |
|---|---|
| Einwohner: ca. 495.000 | |
| - davon Blaine County: ca. 45.000 | |
| - davon Chiliad Mountain Tribal Wilderness: 38 | |
| - davon Los Santos County: ca. 250.000 | |
| Bundesstaat: State of San Andreas | |
Los Santos ist die bevölkerungsreichste Insel des Bundesstaates San Andreas im Pazifik. Auf ihr befindet sich die gleichnamige Hauptstadt mit dem Sitz der meisten Behörden des Staates.
Geographie
Los Santos ist eine von neun Inseln, welche die Inselgruppe San Andreas bilden. Die Inseln liegen etwa 80 km westlich von Los Angeles im Pazifik und sind der kalifornischen Küste vorgelagert. Die Insel Los Santos ist die südlichste der nördlichen Inseln und beherbergt die gleichnamige Hauptstadt Los Santos im südlichen Drittel der Insel. Die Landschaft der nördlichen zwei Drittel (außer der Mount Chiliad Tribal Wilderness) und die Exklave Davis bilden Blaine County und werden dominiert vom Alamosee, der neben der Grand Senora Desert von Gebirgen umschlossen ist und von diesen gespeist wird, darunter auch Mount Chiliad, der mit 798 Metern Höhe größten Erhebung von San Andreas (die auch Mount Doom genannt wird), sowie der zentralen Hügellandschaft des Great Chapparal. Markant ist auch der bergige Südosten von Los Santos, in dem sich der Land-Act-Stausee und die Murrietta-Ölfelder befinden. Es gibt zahlreiche Entwässerungskanäle, welche insbesondere im Stadtgebiet von Los Santos auffallen. An der Küste der Stadt Los Santos wurde neues Land gewonnen, um den Los Santos International Airport und den Containerhafen erweitern zu können.
Geschichte
Die Insel Los Santos ist ein ursprünglicher Siedlungsort der Los-Santos-Chumash, welche auf der Insel erstmals vor etwa 7.500 Jahren mit mehreren Stämme in Küstennähe lebten. Erst lange nach der Entdeckung durch spanische Seefahrer im 16. Jahrhundert wurde im Jahr 1781 die Stadt Los Santos von spanischen Siedlern und Händlern gegründet. Zu dieser Zeit begannen die Europäer damit, das Volk der Chumash zwangsumzusiedeln, zu missionieren und als günstige Arbeitskräfte einzusetzen.
Im Jahre 1848 ging Los Santos in amerikanische Herrschaft über, welche die strategische Position der Insel erkannte. Auch wurde 1909 mit der Chiliad Mountain Tribal Wilderness ein Chumash-Reservat zum Fuße des den Los-Santos-Chumash heiligen Berges geschaffen.
Den größten Wachstum erlebte die Stadt Los Santos in den 1920er bis 1940er Jahren, der durch den bedeutenden Frachthafen, den neuerschlossenen Flughafen, den Tourismus und die Filmindustrie (welche Los Santos auch durch die Weltwirtschaftskrise half) noch weiter befeuert wurde. In dieser Zeit erreichte die Stadt Los Santos durch Eingemeindungen ihre heutige Ausdehnung. Während des zweiten Weltkriegs war der Hafen von Los Santos ein wichtiger Herstellungsort zum Bau von Frachtschiffen. Als Reaktion auf die japanischen Aggressionen betrieb die US-Luftwaffe ab 1942 an der Westküste der Pazifikinsel den Stützpunkt Fort Zancudo, welcher nach dem Abzug des Militärs und den Kauf eines Investors im Jahre 2014 in Wohn- und Gewerberaum umgestaltet wurde. Auch in jüngster Vergangenheit bleibt Los Santos ein begehrtes Ziel für Zuwanderer, wovon zahlreiche ambitionierte Bauprojekte und neue Wolkenkratzer zeugen.
Bevölkerung
Mit etwa 495.000 Einwohnern ist Los Santos die bevölkerungsreichste Insel von San Andreas. Davon leben etwa 450.000 Einwohner in Los Santos County. 45.000 Einwohner leben in Blaine County verteilt auf Davis mit allein 25.000 Einwohnern und die Kleinstädte Paleto Bay, Grapeseed, Sandy Shores, Chumash und diverse weitere kleinere Ansiedlungen.
Die Bevölkerung von Los Santos ist ethnisch sehr vielfältig. Neben den Nachfahren europäischer Einwanderer sind Hispano-Amerikaner, Afro-Amerikaner, eine überdurchschnittlich große asiatische Gemeinschaft und eine kleine Anzahl Bürger mit Chumash-Abstammung vertreten.
Behörden und Einrichtungen
siehe den Artikel zu Behörden und Einrichtungen